Ganzheitliche Therapie

"Therapiekonzept"

Diagnose, Beratung und Behandlung in einer Hand.

"Wir nehmen uns die Therapie und Zeit, die Sie brauchen." -Timo Tschorn

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert den Begriff der Gesundheit als:

"Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen",

im Rahmen dieses Denkens beeinflussen diverse Faktoren unsere Gesundheit und somit die therapeutische Arbeit, sowie das individuelle Behandlungsziel.

Pathogenese
  • Pathogenese

Die Pathogenese beschreibt die Entstehung und Entwicklung einer Krankheit, mit allen daran beteiligten Faktoren. 

Risikofaktoren (u.a.):

Stress

Schlechte Ernährung

Rauchen / Alkohol

Bewegungsmangel

andauernde körperliche Überlastung

Fehlhaltung / -Belastung

familiäre Stressoren

Arbeit / Berufliche Belastung

Armut

Krankheitserreger (Viren/Bakterien)

Salutogense
  • Salutogenese

Salutogenese ist ein wissenschaftliches Modell, das die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit untersucht. Von Interesse ist hierbei die Wechselwirkung von Risiko- (Stressoren) und Schutzfaktoren (Ressourcen), die zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit/Krankheit führen.

Ressourcen (u.a.):

Ausgewogene, "gute" Ernährung

körperliche Konstitution

Immunsystem

soziales Umfeld

Resilienz

Arbeit- und Lebensumstände

Wohlstand

Vereinfacht ausgedrückt, versteht sich demnach Gesundheit nicht, als "schwarz" oder "weiß" Zustand, sondern einem Zustand, der vergleichbar mit einer Waage, im Gleichgewicht, dem Wohlbefinden, "gesund" ist oder aus verschiedenen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten ist und somit Beschwerden und Krankheiten entwickelt. Hierbei ist zu beachten, dass viele unterschiedliche Faktoren dieses "Gleichgewicht" beeinflussen und unterschiedlich gewichtet werden.


Der menschliche Organismus ist ein hoch komplexes System, welches in der Lage ist, eigenständig kleinere Störungen zu beheben oder zu kompensieren. Solange der Körper mit sich und seiner Umwelt im Gleichgewicht ist, treten keine Probleme oder Beschwerden auf. Beschwerden oder Probleme treten meist erst dann auf, wenn dieses Gleichgewicht deutlich gestört wird oder bereits länger gestört ist. 


"Negative Gewichte", die dieses Gleichgewicht stören nennt man Stressoren. "Positive Gewichte", nennt man in diesem Zusammenhang Ressourcen.

Wenn also der Menschliche Organismus den Anforderungen seiner Umwelt und seinen Bedürfnissen nicht mehr nachkommt, entsteht Stress. Die Stressoren überwiegen gegenüber den Ressourcen. Andauernder "negativer" Stress beeinträchtigt die körperliche, wie auch geistige Leistungsfähigkeit. Wird die Leistungsfähigkeit langfristig gestört, ist der Körper wiederum nicht mehr in der Lage angemessen auf weitere oder andere Stressoren seiner Umwelt zu reagieren und es entstehen weitere Beschwerdebilder oder Krankheiten.

Ein Teufelskreis entsteht. Das bedeutet das zwei gestörte Körperfunktionen sich wechselseitig beeinflussen und eine Erkrankung dadurch aufrechterhalten oder verstärken. Stress und Schmerzen sind z.B. zwei "schwere", von vielen möglichen, Stressoren die eine sehr negative Wirkung auf unser "Gleichgewicht" haben können.

Beispiel: "Aufgrund körperlicher Inaktivität, fehlender Bewegung, entsteht eine geminderte Belastbarkeit. Langfristig entstehen Bewegungseinschränkungen die im Zusammenwirken mit fehlender Belastbarkeit und mangelnder Elastizität Schmerzen hervorrufen, Schmerzen befeuern wiederum die körperliche Inaktivität "man muss sich ja schonen". Aufgrund der "Schonung", denn "es tut ja weh", mindert sich die Belastbarkeit noch drastischer, noch größere Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und / oder Störungen der Gelenke, Muskulatur,  des Stoffwechsels, der Organfunktion ... etc. könnten folgen. "


Diese Grundannahme spielt insbesondere bei der Erstuntersuchung eine sehr wichtige Rolle, um die Ursachen für die vorliegenden Beschwerden zu finden, die häufig, nicht ausschließlich einem einzigen Auslöser zuzuordnen sind. Zudem stellt dies den Grundstein einer lösungsorientierten Behandlung dar um den Körper dabei zu unterstützen wieder in sein Gleichgewicht zu kommen.

Ziel meiner therapeutischen Tätigkeit ist es, nicht ausschließlich einzelne Symptome, sondern die Ursache der Beschwerden zu behandeln.

Diesbezüglich halte ich es für elementar, dass Grundstein einer lösungsorientierten Behandlung, eine angemessen Erstuntersuchung inkl. einer gründlichen Anamnese, gefolgt von einer möglichst individuell angepassten Therapie ist. Dies ist in meinen Augen nur mit einem angemessenen Zeitansatz zu gewährleisten. Deshalb sollten Sie, je nach Aufwand und vorliegender Problematik, für den Ersttermin ca.60 Min einplanen.

Nach erfolgter Diagnose und der Feststellung, dass Ihr Problem mit den Mitteln der Physiotherapie behandelt werden kann, erfolgt eine individuell auf Sie und Ihre Beschwerden abgestimmte, lösungsorientierte, Behandlung. Hierbei wende ich, individuell, alle passenden Techniken und Maßnahmen des physiotherapeutischen Spektrums an, die Ihnen helfen können Ihre Beschwerden zu behandeln. 


Ein wichtiger Teilaspekt stellt hierbei Ihre aktive Mitarbeit und Selbstfürsorge dar.

Eine optimale therapeutische Wirkung ist nur im Zusammenwirken der Therapie, Ihrer eigenen Aktivität und Selbstfürsorge zu erreichen.

Beispiel: Wenn Sie Ihren Automotor, grundsätzlich, im roten Drehzahlbereich fahren, wird dieser nicht lange halten. Nach erfolgter Reparatur, sollte man den Motor angemessen belasten und nicht sofort wieder überlasten, im roten Drehzahlbereich fahren und sich wundern, dass er erneut um die Ohren geflogen ist und wieder zur Reparatur muss!

-Sie werden lachen und sagen "so schusselig kann doch keiner sein!?", oh doch und Sie wissen auch, wir reden hier nicht über Motoren ... 


Ich unterstütze Sie hierbei mit aktiven & passiven therapeutischen Maßnahmen. Zudem schule ich Sie, in passenden Eigenübungen und berate Sie physiotherapeutisch in allen relevanten Aspekten Ihres Beschwerdebildes und dessen Behandlung und erarbeite mit Ihnen gemeinsam eine solide Selbstkompetenz. Ziel dieser Arbeitsweise ist es, dass Sie langfristig nicht abhängig von einer Therapie sind, d.h. keine Therapieabhängigkeit entwickeln und somit in der Lage sind, Ihre Beschwerden eigenständig wieder auszugleichen und ins Gleichgewicht bringen können, soweit das Ihr Beschwerdebild oder Ihre Erkrankung zulässt.


Diese moderne, physiotherapeutische Sicht- und Arbeitsweise bietet gegenüber dem "klassischen 20 min KG Rezept" den Vorteil, ohne Zeitdruck, aus dem Gesamtangebot der physiotherapeutischen Behandlungsmethoden und Techniken, die für Ihr Beschwerdebild optimalen Behandlungsarten zu Kombinieren, um im Verbund der verschiedenen Techniken & Methoden sowie Ihrer Eigenaktivität und Selbstkompetenz ein möglichst optimales, langfristiges Behandlungsergebnis zu erzielen.


Trotz sorgfältiger und gewissenhafter Behandlung, kann ich Ihnen aus medizinischer sowie rechtlicher Sicht kein Versprechen auf Heilung geben!

Therapie Konzept

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen, in einem persönlichen Gespräch, gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin.